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Das Tibhar Alexis Lebrun Off vereint Geschwindigkeit, Durchschlagskraft und Präzision. Die Hybrid-Carbon-Fasern auf dem Kernfurnier machen das Holz steifer, direkter und bieten dennoch genug Kontrolle um mit präzisen Angriffsbällen den Gegner ins Schwitzen zu bringen. Das Tibhar Alexis Lebrun Off ist wie die anderen Hölzer der Lebrun-Serie in einem frischen Design gestaltet und hochwertig verarbeitet.
Tibhar ist eine deutsche Tischtennisfirma mit Sitz in Saarbrücken, welche mehrere Jahrzehnte "Berufserfahrung" vorzuweisen hat. Dieses Know-How spiegelt sich 1:1 in ihren Produkten wider. So auch bei den Hölzern und innerhalb dieser Produktserie wollen wir euch/Ihnen hier das Tibhar Alexis Lebrun Off vorstellen. Der Name dieses Holzes kommt von dem Tischtennisspieler Alexis Lebrun (geboren 2003 in Montpellier, Frankreich), welcher bereits mehrfach französischer Meister im Herreneinzel wurde.
Wie der Name durch den Zusatz "Off" bereits erahnen lässt, handelt es sich hierbei um ein offensives Holz (Eignung OFF), bestehend aus 7 Schichten (5+2). Dies liegt in erster Linie an den sorgfältig ausgewählten Furnieren und daran, dass eine synthetische Faser das Kernfurnier umgibt. Mehr Details dazu weiter unten. Generell ist die Flugbahn gut für Angriffsbälle aus der Halbdistanz/nah am Tisch geeignet. Das Holz weist einen großen Sweet Spot auf: Also viel jener Fläche, bei der die besten Absprungeigenschaften vorliegen. Ein großer Sweet Spot ist besser als ein kleiner). Dies fördert trotz der Offensivheit auch die Kontrolle.
Das Holz ist in 3 Griffformen verfügbar: konkav, gerade und anatomisch. Mit ca. 85 g Gewicht ist es rein subjektiv weder zu schwer noch zu leicht, die Blattgröße beträgt B 14,9cm x L 15,7cm.
Nun kommen wir einmal zu den Furnieren und deren konkreten Eigenschaften. Das Kernstück des Alexis Lebrun Off von Tibhar besteht aus Kiri-Holz (3 mm). Das auch unter dem Namen Blauglockenbaum bekannte Holz ist in West- und Zentralchina beheimatet. Dieses wächst als Baum (ca. 15 m hoch) und ist auch in unseren heimischen Gefilden zunehmen zu beobachten. Das Holz ist relativ weich (Janka-Härte 250) und wirklich sehr leicht (Dichte 300 kg/m3), dazu wenig steif (E-Modul 4.400 N/mm2). Folglich sind Kiri-Furniere ideal für viel Kontrolle und Feeback.
Um das Kernfurnier herum wurden spezielle Carbon-Fasern integriert (0,2 mm). Carbon besteht überwiegend aus Kohlenstoff (auch Kohlenstofffaser genannt) und ist sehr leicht, parallel aber sehr fest, steif und stabil. Und genau dies sorgt für ein deutlich gesteigertes offensives Potential bei diesem Holz.
Danach reiht sich Ayous (a.k.a Abachi) mit 0,6 mm Stärke ein. Die bis zu 50 m hohen Bäume kommen ursprünglich in tropischen Gebieten Westafrikas vor. Das Holz ist relativ leicht (350 kg/m3) mit mittlerer Härte (Janka: 430) und gut steif (E-Modul: 6.800 N/mm2). Ayous steht für sehr gute Spieleigenschaften (kontroll-optimierte Ausrichtung mit viel Feedback). Allerdings erlaubt es durch die mittlere Härte auch offensivere Spielzüge!
Schließlich wird das Deckfurnier aus Koto (0,3 mm) gebildet. Dieses Holz ist im Vergleich zu den anderen o.g. Holzsorten deutlich schwerer (590 kg/m3), steifer (9.000 N/mm2) und härter (Janka: 950). Somit ist Koto ein schnelles und spinfreudiges, offensives Holz. Da es zudem das Deckfurnier bildet, werden diese offensiven Eigenschaften unmittelbar weitergegeben und kommen somit deutlicher zum Tragen.
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