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Mit dem Victas Koki Niwa ZC wird ein Meisterstück aus Japan auf den Markt gebracht. Eine neuentwickelte Carbonfaser direkt unter dem hochwertigen Hinoki-Außenfurnier macht dynamische und kraftvolle Offensivschläge bei maximaler Kontrolle und Präzision möglich. Das ultimative Spielgefühl für die Champions von morgen.
Victas ist eine traditionsreiche und erfolgreiche Firma im Tischtennissektor. In Sachen Hölzern hat dieser Hersteller mit dem Victas Koki Niwa ZC ein äußerst heißes Eisen im Feuer, bestehend aus viel Power und Dynamik! Warum das so ist, klären wir in diesem Beitrag.
Kommen wir dazu zunächst einmal zu ein paar zahlengebundenen Fakten. Das Holz bringt ca. 89 g auf die Waage. Somit liegt es angenehm in der Hand, es strahlt eine gewisse Kraft aus, denn es fühlt sich nicht zu leicht an. Der Griff ist in konkav und gerade erhältlich, die zugehörigen Maße sind 100 x 23 mm sowie 100 x 22 mm. Das Schlägerblatt misst 157 x 150, besitzt eine Dicke von 6,0 mm und besteht aus 7 Schichten (5+2, also kein Vollholz). Weiter unten gibt es detailliertere Infos zu den verwendeten Materialien.
Generell kann gesagt werden, dass hier ein äußerst offensives Holz vorliegt (OFF+), was durch entsprechend offensive und dicke Beläge nochmals gesteigert bzw. zumindest bestätigt werden kann. Die Qualität und Verarbeitung sind sehr gut (made in Japan) und wurde maßgeblich durch Koki Niwa mitgestaltet. Dieser ist (bzw. war) ein aktiver japanischer Profi-Tischtennisspieler (geboren 1994), welcher bereits olympisch und WM-technisch erfolgreich war.
Schauen wir uns nun die verwendeten Materialien etwas genauer an.
Wie viele von euch vielleicht schon wissen, kommen beim Koki Niwa ZC auch Nicht-Holz-Werkstoffe zum Einsatz. Konkret handelt es sich um Zexion®-Carbon(fasern).
Zexion® ist ein relativ weicher und elastischer Kunststoff, welcher zu einer Faser und somit zu einer flächigen Furnierschicht verwebt ist. Durch die Elastizität kann das Holz sehr kräftig-offensiv agieren, allerdings steht durch die weiche Komponente auch ein gewisses Maß an Kontrolle und Feedback zur Verfügung.
Carbon ist ein überwiegend aus Kohlenstoff aufgebauter Kunststoff, welcher sehr leicht ist, aber gleichzeitig auch extrem zäh, fest und steif. Man kann erkennen, dass dadurch ganz klar die Offensivität des Holzes erheblich gesteigert wird - zumal diese Schichten recht weit außen (gleich unter dem Deckfurnier) liegen. Somit kommen die Eigenschaften noch mehr zum Tragen, welche auch eine hohe Direktheit und eine effiziente Energieübertragung umfassen. Eine weitere Konsequenz ist der vergrößerte Sweet-Spot: Es vergrößert sich also jene Fläche am Schlägerblatt, welche optimale und homogene Eigenschaften aufweist.
Das Außen- bzw. Deckfurnier selbst besteht aus Hinoki. Dies ist ein Natur-Holz, welches als Baum in Zentralasien vorkommt. Hinoki-Holz ist ein Edelholz, welches insgesamt sehr resistent ist. Obwohl Hinoki "nur" mittelschwer (440 kg/m3) und nicht extrem hart (Janka Härte: 550) ist, so ist es doch sehr steif und fest (E-Modul: 9.000 N/mm2). Dies unterstützt nochmals die direkten und homogenen Spieleigenschaften, wobei angesichts der hohen Offensivität auch ein gewisses Maß an Kontrolle nicht zu kurz kommt.
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Matthias bitte kontrollieren Claudia