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Mit dem Donic XTREME kommt ein hochwertiges Holz mit innenliegender STC-Carbonfaser auf den Markt, diese zeichnet sich durch erhöhte Festigkeit und Steifigkeit bei geringem Gewicht aus. Das fast steife, schnelle und kraftvolle Donic XTREME wartet mit einer gefühlvollen Ballrückmeldung und einem angenehmen Spielerlebnis auf.
Die deutsche Firma Donic mit Sitz in Völklingen bietet hochklassige Produkte für den Tischtennissport an. So auch im Bereich der Hölzer. Mit dem Donic Xtreme steht hier ein weiteres Holz zur Verfügung, welches sich u.a. durch die Implementierung von SCT (eine Carbonfaser) charakterisiert. Hier erfahrt ihr bzw. Sie, was das ist, welche anderen Werkstoffe zum Einsatz kommen und wie diese die Eigenschaften dieses Holzen prägen.
Grundlegend kann zunächst gesagt werden, dass dieses Donic Holz für Offensivspieler geeignet ist, welche dynamisch spielen und eine gefühlvolle Ballrückmeldung wünschen. Darüber hinaus agiert dieses direkt, kraftvoll und mit einem schönen Ballanschlag.
Der 5+2 Furnieraufbau resultiert in einem Circa-Gewicht von 88 g (85-90 g). Der Furnieraufbau ist folgendermaßen: Kiri (Kernfurnier), STC (3+5), Limba (2+6, 1+7 außen). Details dazu stehen weiter unten. Der Griff ist in konkav und gerade verfügbar. Der Preis ist natürlich nicht gerade gering, allerdings erhält man auch ein sehr gut verarbeitetes Holz „Made in Germany“.
Wie bereits angemerkt, kommt beim Xtreme eine Carbonfaser zum Einsatz. Grundlegend ist Carbon ein auf überwiegend Kohlenstoff aufgebautes synthetisches Material, welches sehr leicht ist und gleichzeitig auch sehr fest und steif. Bei diesem Holz handelt es sich konkret um STC, was Spread Tow Carbon heißt. Dabei handelt es sich um eine speziell gespreizte Carbonfaser, welche dann zu einem Gewebe verarbeitet wird. Durch die einzelnen gespreizten Carbonfilamente ist das Gewebe dünn und leicht (ca. 193 g/m²), aber äußerst geschlossen und erhöht fest bzw. steif. Eigenschaften, die ideal für ein Tischtennisholz sind - so ist das Holz steifer, direkter, schneller und weist einen größeren Sweetspot auf (jene Fläche des Schlägerblattes, in welcher ideale und homogene Spieleigenschaften vorliegen). Derartige STC Gewebe kommen auch im Radsport, beim Segeln oder beim Skifahren vor.
Die übrigen Materialien sind zum einen Kiri. Der als Blauglockenbaum bekannte, bis zu ca. 15 m hohe Baum kommt ursprünglich in Zentral- und Westchina vor, allerdings sieht man diesen auch zunehmend in z.B. Mitteleuropa. Kiri-Holz ist sehr leicht (300 kg/m3), dafür allerdings mittelfest (E-Modul ca. 4.000 N/mm2) und eher weniger hart (Janka-Härte: 250). Als Kernfurnier verarbeitet steht diese Holzart daher für recht viel Gefühl und Feedback. Allerdings muss man auch sagen, dass Kiri schwerer und härter als z.B. Balsa-Holz ist (welches auch gern als Kernfurnier Verwendung findet), daher kommt dies den offensiven Eigenschaften etwas entgegen.
Im Vergleich zu Kiri ist Limba deutlich schwerer (520 kg/m3), steifer und fester (E-Modul: 9.400 N/mm2) sowie härter (Janka-Härte: 430). Dies unterstreicht die offensive Spieleignung dieses Holzes. Schwere, feste und harte Hölzer sorgen immer für eine hohe Geschwindigkeit, Direktheit und Dynamik - besonders dann, wenn auch carbonfaserbasierte Materialien zum Einsatz kommen. Limba-Furniere sind im Tischtennis übrigens auch als Topspinhölzer bekannt.
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Matthias bitte überprüfen Claudia